Der Rhino Afrika Blog

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Archivierte Beiträge für Nachrichten aus der Reisewelt

Reisebericht 2. Teil: Kwazulu Natal – Safari und Geschichte


Nach einem stärkenden Frühstück am Montagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Südwesten. Über Durban, Pietermaritzburg und entlang der schönen Landschaft und den kleinen Zuludörfern gelangten wir am späten Nachmittag zu unserer nächsten Untekunft. Die Three Tree Hills Lodge liegt nahe einem 4.000 h großen Naturreservat und unweit des Drakensberg, fernab der Touristenmassen. Wir wurden von Cheryl und Simon Blackburn, den Besitzern der 4 Sterne Lodge, und ihren 4 Hunden begrüßt. Sie haben die Lodge vor einigen Jahren gekauft und leben seitdem mit ihren 4 Kindern mitten in der unberührten Natur. Wir haben uns gleich sehr wohl gefühlt und freuten und über die ungezwungene, familäre Atmosphäre in der Lodge.

Three Tree Hills Lodge bietet 5 Standard Luxury Twin Suiten, 1 Familien-Suite mit 2 Schlafzimmern und einer Lounge und eine weitere, neu gebaute Familien-Suite mit eigenem Pool, Grillecke und Panoramafenstern, die einen traumhaften Ausblick auf das Tal der Naturreservats bieten. Wir wurden in Zimmer Nummer 4 untergebracht und waren überwältigt von der Aussicht von unserem privaten Deck auf das Reservat und der Einrichtung im historischen Siedler-Stil. Die Lodge ist teilweise mit Solaranlagen ausgestattet und verzichtet der Umwelt zuliebe auf Klimaanlagen, Fernseher und Minibars – doch das angenehme Klima und die Aussicht machten es uns leicht, auf diese Luxusgüter zu verzichten.

Nach einem typisch englischen Nachmittagstee auf der Terrasse der Lounge mit leckeren, selbstgebackenen „scones“ (englisches Gebäck) mit frischer Sahne und Marmelade, gingen wir mit Cheryl, Ranger Mike und den Hunden auf eine Wanderung. Auf dem Reservat leben 30 Nashörner, Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten, von denen wir einige auf unserer Wanderung beobachten konnten.

Bei einem Drink am Feuer der Boma und einem leckeren 3-Gänge Abendessen genossen wir die Ruhe und lauschten den Geräuschen des Busches und den Schreien der Schakale, die jeden Abend so ihr Revier markieren. Nach dem Frühstück am Dienstagmorgen fuhren wir ca. 40 Minuten in nordöstliche Richtung am Woodstock Damm entlang des uThukela Fluss, zum Hang des nördlichen Drakensberg . Dort liegt der Royal Natal Naturpark, der ein Paradies für Wanderer und Campingfreunde ist. Am Parkplatz wurden wir schon von den wild lebenden Pavianen begrüßt, von denen man aber möglichst Abstand halten sollte – wie sich später noch herausstellt. Nach einem kurzen Fußweg gelangten wir zu den Cascades – einen kleinen  Wasserfall der durch die felsige Landschaft den Berg hinuter läuft und hier einen großen Felsenpool füllt. Ein wunderschönes Naturerlebnis! Hier verbrachten wir den Tag in der Sonne und schwammen im klaren Wasser. Unser Lunchpaket, das wir von der Lodge bekommen haben, mussten wir unfreiwillige mit einem Pavian teilen, der sich heimlich aus dem Gebüsch anschlich.

An unserem letzten Tag im Busch von Kwazulu Natal hatten wir die Auswahl zwischen Wanderungen auf dem Drakensberg – hier fließt übrigens Tugela Falls, der höchste Wasserfall Afrikas – Reiten, einer Mountainbike-Tour, einem Flug mit dem Heißluftballon, Vogelbeobachtungen und vielen anderen Aktivitäten. Wir entschieden uns für eine Battlefields-Tour im Spionkop Reservat und fuhren mit Simon und Mike an den Ort, an dem in 1899 der Krieg zwischen den Engländern und den Buren statt fand. Simon erklärte uns während der 4 stündigen Tour die historischen Ereignisse, dem Anglo-Zulu Krieg und dem Sieg der Buren gegen die Briten, deren taktische Fehler bei dem Kampf am Spionkop Berg die Geschichte beinflussten. Obwohl es sich um längst vergangene Ereignisse handelt, wird man von Simon mitgerissen, der Gäste den historischen Tag des Kampfes um Spionkop hautnah miterleben lässt.

Am Mittwoch traten wir leider schon die Rückreise an. Nach einem Abendessen in dem schönen Küstenort Umdloti fuhren wir zum Flughafen in Durban und flogen zurück nach Kapstadt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Lidiko Lodge und der Three Tree Hills Lodge! Wenn auch Sie eine maßgeschneiderte Selbstfahrerreise im südlichen Afrika planen, kontaktieren Sie uns!


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Reisebericht 1. Teil: Kwazulu Natal – Safari und Geschichte


Das subtropische Kwazulu Natal an der Ostküste Südafrikas bietet eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten wie kaum eine andere Provinz des Landes. Das feucht-warme Klima und der warme Indische Ozean machen die Küstenabschnitte von der Südküste bis nach Mosambik zur traumhaften Stranddestinationen.

Wanderer und Naturfreunde kommen im Hochland des uKhahlamba-Drakensberg auf ihre Kosten. Wer sich für die Kolonialgeschichte und Kultur interessiert, sollte die Battlefields und die einheimischen Zulus in den Dörfern besuchen. Die vielen Wild- und Naturreservate in der Region bieten einzigartige Safari- Erlebnisse. Besonders für Gäste, die nicht zum ersten Mal in Südafrika sind, bietet Kwazulu Natal eine neue Erfahrung!

Meine Kollegin Silke Grüner und ich hatten das Glück, zwei Lodges in Kwazulu Natal besuchen zu dürfen. Wir beschlossen unsere Wahlheimat Kapstadt für 5 Tage zu verlassen und flogen nach Durban. In 2 Stunden erreichten wir den King Shaka Flughafen und wurden von Sonnenschein und der für Durban typisch hohen Luftfeuchtigkeit begrüßt. Wir nahmen unseren Mietwagen an und machten uns auf den Weg nach St. Lucia.

St. Lucia ist ein beliebter Ferienort direkt am iSimangaliso Wetland Park (früher Greater St. Lucia Wetland Park). Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune auf einer schmalen Landzunge. Weitläufige Strände, warmes Meerwasser, herrlich bewachsene Sanddünen, Flusspferde, Krokodile, die artenreiche Vogelwelt, die Schildkröten (Saison von November bis Januar) und die  Angelmöglichkeiten ziehen Touristen und Einheimische in das schöne Küstengebiet.

Silke und ich waren bereits vor ein paar Jahren in St. Lucia und wir waren positiv überrascht, wie sich der kleine Ort entwickelt hat. Wir hatten bereits bei unserem letzten Besuch eine spannende Boots-Tour auf der Mündung unternommen, bei der man die Flusspferde und Krokodile aus nächster Nähe beobachten kann. Auch im ca. 60 Minuten entfernt gelegenen Hluhluwe-Imfolozi Park sind wir auf Pirschfahrt gewesen und nahmen uns deshalb für unseren Aufenthalt die Erkundung des iSimangaliso Wetland Park vor.

Unsere Unterkunft für die ersten 2 Nächte war die Lidiko Lodge. Ein 4 Sterne B&B direkt an der ruhigen Hauptstraße in St. Lucia. Die 16 großzügigen, klimatisierten En-suite Gartenzimmer sind um den Swimming Pool in einem gepflegten, blühenden Garten gelegen. Die Einrichtung der Lodge ist eine Kombination aus modernen Möbeln und afrikanischer Deko-Elementen.

Am Sonntag war es etwas winding und bewölkt, darum entschieden wir uns gegen einen Schnorchelausflug und starteten eine Tour mit unserem Mietwagen in den iSimangaliso Park. Er ist in 5 Ökosysteme unterteilt, die aber sichtbar ineinanderfließen, was den Park einzigartig macht. Der Park befindet sich auf der südlichen Verlängerung der östlichen afrikanischen Küstenlinie und wird durch die Gewässer des westlichen Indischen Ozeans erwärmt. Hier gibt es zahlreiche tropische Riffe, die das ganze Jahr von hunderten Fischarten, Schildkröten, Delfinen bevölkert sind und von den Walen durchkreuzt werden, die sich alljährlich (Juni – November) auf den Weg nach Süden begeben.

iSimangaliso eignet sich hervorragend für Selbstfahrer. Eine geteerte Straße führt über ca. 35 km zum Strand nach Cape Vidal, von der rechts und links kleine “loops” – Schotterwege – abgehen, die später wieder auf die geteerte Straße zurückführen. Hier kann man große und kleine Säugetiere und Reptilien in dem Überschwemmungsgebiet beobachten. Nach ungefähr 10 km, die wir auf der Straße zurückgelegt hatten, wurden wir von einem Leoparden überrascht! Damit hatten wir um diese Tageszeit gar nicht gerechnet – doch die ausgewachsene Raubkatze lief seelenruhig die Straße entlang, um ihr Revier zu markieren. Wir fuhren langsam heran, bevor der Leopard uns entdeckte und dann in der hohe Graslandschaft verschwand. Wir konnten unser Glück kaum fassen – eine Begegnung, die der Höhepunkt unserer Tierbeobachtungen an diesem Tag war. Am Cape Vidal angekommen, verbrachten wir ein paar Stunden am wunderschönen, endlosen Strand und genossen dass warme Wasser des Indischen Ozeans. Eine willkommene Abwechslung zum kalten Atlantischen Ozean, mit dem wir in Kapstadt Vorlieb nehmen müssen.

Wir ließen den Tag bei Albertos, einem kleinen italienischen Restaurant in St. Lucia, beim leckeren Abendessen ausklingen und bereiteten uns auf die 5 stündige Autofahrt in die Midlands im Landesinneren am nächsten Tag vor…


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Relaunch unserer Website RhinoAfrika.de


Wenn Sie heute bereits unsere Website www.rhinoafrika.de besucht haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass diese ein neues “Gesicht” bekommen hat. Seit dem Launch unserer ersten Website sind mittlerweile 5 Jahre vergangen und es war an der Zeit, das Design und die Funktionen auf den neusten Stand zu bringen. Auf der neuen Website finden Sie natürlich, wie zuvor auf unserer alten Seite, alle Reiseziele, Unterkünfte und Touren im südlichen Afrika und mehr. Für die neue Website haben wir uns aber auch noch etwas mehr einfallen lassen! Hier ein paar interessante Punkte und neue Features von RhinoAfrika.de:

- Auf der Landkarte der Reiseziele bekommen Sie einen Überblick über die verschiedenen Destinationen des südlichen Afrikas:

- Die Hotels und Lodges auf unserer Website wurden selbst von uns besucht und bewertet. Eine Auswahl an Fotos der einzelnen Unterkünfte wird Ihnen bei der Auswahl Ihrer Lodge oder Hotels behilflich sein:

- Wir haben speziell für Sie Videos von bestimmten Reisezielen, Aktivitäten und Unterkünften gedreht, die Ihnen die jeweiligen Themen veranschaulichen sollen:

- Die praktischen Knöpfe “Reiseziele”, “Zuletzt besucht” und “Jetzt anfragen” am rechten Rand der Website dienen der einfachen Menu-Führung. Hier haben Sie alles Wichtige auf einen Blick:

- Wir bieten nur maßgeschneiderte Reiserouten an – hier erfahren Sie, wie einfach dies Ihre individuelle Reiseplanung für Sie macht:

- Sehen Sie hier das Gesicht zu der Stimme Ihres Reiseberaters am Telefon und bekommen einen Einblick hinter die Kulissen von Rhino Afrika:

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie unsere neue Website www.rhinoafrika.de!


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Südafrika bestes Reiseziel für Golfer 2011


Winterton, Kwazulu Natal

Die International Association of Golf Tour Operators (IAGTO) hat bei der Internationalen Verleihung der Golf-Tourismus Industrie Südafrika zum “Golf-Reiseziel des Jahres 2011 der Golf Staaten, Afrika und des Indischen Ozeans” ernannt. Die Veranstaltung fand kürzlich in Valencia in Spanien statt. Lebo Mokhesi, South African Tourism’s UK Country Manager, gab bekannt, dass alle involvierten Unternehmen besonders stolz auf diese Auszeichnung sind. Mit über 600 Golplätzen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und dieser Auszeichung als Anerkennung wird Südafrika als reizvolles Reiseziel für Golfer aus aller Welt gelten.

An dem Wettbewerb nahmen insgesamt 300 Golf-Reiseveranstalter aus 50 Ländern teil. Bei der Bewertung wurden Kundenzufriedenheit, Qualität der Golfplätze und Unterkünfte, Preis-Leistungsverhältnis, Fremdenverkehrsamt und Fluglinien, Professionalität der lokalen Dienstleister und Services als Kriterien berücksichtigt.

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