Der Rhino Afrika Blog

ANFRAGE

Archivierte Beiträge für Unsere Reiseerlebnisse

Die Gardenroute in 5 Tagen und 4 Nächten


– das haben wir zwei  (Julia und Tabea , Praktikanten bei Rhino Afrika) uns  zusammen mit zwei weiteren Freunden für die Osterfeiertage vorgenommen.
Zugegeben, ein straffes Programm lag vor uns, aber wir haben uns gut vorbereitet um jede Minute bestmöglich zu nutzen.

Garten Eden

Und so starteten wir Gründonnerstag in aller Frühe Richtung Weinland.  Die Sonne im schönen Panorama der Weinberge rund um Kapstadt aufgehen zu sehen, motivierte uns für die bevorstehende 5-stündige Autofahrt nach Knysna.

Am langen Strand von Wilderness legten wir eine Frühstückspause am indischen Ozean ein.

In Knysna angekommen verschafften wir uns vom östlichen Head aus zunächst einen traumhaften Überblick über die Lagune. Die Knysna Heads sind zwei Felsformationen am Ende der Lagune und somit das “Tor” zum indischen Ozean.

Tore der Welt

Auβerdem sollte ein Besuch von Thesen Island und der Waterfront nicht fehlen,von  wo man mit Blick zurück auf die Stadt und die Lagune in einem  der vielen Restaurants einen beeindruckenden Sonnenuntergang erleben kann.

Nach einem stärkenden Frühstück in einem der kleinen Restaurants an der belebten Einkaufsstraβe Knysnas, machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zum Knysna Elephant Park. Diese Einrichtung nimmt verwaiste Elefanten auf und bietet Tagesbesuchern die Möglichkeit die sanften Riesen besser kennenzulernen. Wir zwei erfüllten uns einen lang gehegten Wunsch und buchten einen Elefantenritt. Ca. 45 Minuten ritten wir mit je einem Ranger durch die schöne Landschaft, erhielten dann eine kleine Erfrischung und fütterten unsere Elefanten als Belohnung mit süβen Früchten.  Auch die restlichen sieben Tiere durften wir kennenlernen und anfassen, während Sie sich auf einem  groβen freien Platz austobten.

shaka zulu

Von diesem Abenteuer erholten wir uns in der wunderschönen Bucht von Plettenberg Bay. Tipp: Lässt man sich von einem netten Einheimischen per Boot die wenigen Meter durch tiefes Wasser zur anderen Seite der Bucht fahren, kann man hinter den Dünen die beeindruckende Brandung des indischen Ozeans bewundern.

Am Nachmittag fuhren wir weiter Richtung Addo Elephant Park. In unserer Unterkunft angekommen, fiel plötzlich der Strom aus. Das zwang uns dazu auswärts zu essen und das Restaurant, welches wir entdeckten, darf nich unerwähnt bleiben. Die Küchenfee im Lenmore Restaurant (groβe Auswahl an Seafood und Steaks) zauberte uns trotz Stromausfall ein leckeres Menu. Wir fühlten uns sofort heimisch und lieβen es uns im Kerzenschein schmecken.

 Am Samstagmorgen hieβ es dann früh aufstehen, denn ein Tag voller Tierbeobachtungen während unserer zwei Safaris erwartete uns. Zunächst fuhren wir mit dem eigenen Auto in den Addo Elephant Park. Diesen erkundeten wir für ca. 5 Stunden und machten so manch wilde Begegnung. Gleich nachdem wir in den Park gefahren sind, sahen wir in einiger Entfernung einen riesigen Elefantenbullen auf die Straβe zulaufen, auf der wir fuhren. Wir mussten nur 5 Minuten warten und dieser Koloss stand direkt vor uns. Ein beeindruckender Moment, der uns Lust auf mehr machte. Mehr sollten wir im Laufe des Tages auch bekommen: Im Addo Elephant Park sahen wir auβer den Namensgebern noch Schakale, Warzenschweine, Landschildkröten, Zebras, uvm.

Nach einer kurzen Mittagespause machten wir uns auf den Weg zum Scotia Private Game Reserve, wo wir eine Nachmittags- und Sonnenuntergangssafari im offenen Geländewagen gebucht hatten. Unser Ranger Robert war mit Leidenschaft bei der Sache und bot uns prompt eine unvergessliche Begegnung mit zwei Nashörnern, die zum Anfassen nah an unseren 4×4 herankamen.  Robert war auch derjenige, der die Löwen entdeckte, auf die wir schon den ganzen Tag gehofft hatten. Wir mussten lediglich parken und bekamen eine groβe Show geliefert, als Löwe für Löwe – insgesamt 6 Tiere – an unserem Wagen vorbeispazierten.  Natürlich bekamen wir noch weitere Tiere zu sehen, wie zum Beispiel Giraffen, Impalas, Wilderbeest, Springbok und die nachtaktiven Nilpferde. Diesen tollen Tag lieβen wir im Lapa – einem “Freiluftrestaurant” -  ausklingen, wo uns die Ranger ein leckeres Dinner servierten.

Maskottchen

Am Ostersonntag fuhren wir zurück nach Knysna, aber nicht ohne in Schoenmakerskop bei Port Elizabeth anzuhalten um entlang des Sacramento Trails im Sardinia Bay Nature Reserve an der rauhen Küste spazieren zu gehen.  

Spaziergang am Strand

Leider fing es nachmittags unaufhörlich an zu regnen, weswegen wir nicht wie geplant am letzten Tag auf eine Tour zum Wildwasserrafting oder Abseiling gehen konnten. Alternativ lieβen wir uns in einem  Spa  verwöhnen und waren so gut gerüstet für unsere Rückfahrt nach Kapstadt.

Die Gardenroute ist eine der schönsten Panoramarouten für Selbstfahrer im südlichen Afrika und bietet noch weitaus mehr als wir in fünf Tagen erleben konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!


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Reisebericht 2. Teil: Kwazulu Natal – Safari und Geschichte


Nach einem stärkenden Frühstück am Montagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Südwesten. Über Durban, Pietermaritzburg und entlang der schönen Landschaft und den kleinen Zuludörfern gelangten wir am späten Nachmittag zu unserer nächsten Untekunft. Die Three Tree Hills Lodge liegt nahe einem 4.000 h großen Naturreservat und unweit des Drakensberg, fernab der Touristenmassen. Wir wurden von Cheryl und Simon Blackburn, den Besitzern der 4 Sterne Lodge, und ihren 4 Hunden begrüßt. Sie haben die Lodge vor einigen Jahren gekauft und leben seitdem mit ihren 4 Kindern mitten in der unberührten Natur. Wir haben uns gleich sehr wohl gefühlt und freuten und über die ungezwungene, familäre Atmosphäre in der Lodge.

Three Tree Hills Lodge bietet 5 Standard Luxury Twin Suiten, 1 Familien-Suite mit 2 Schlafzimmern und einer Lounge und eine weitere, neu gebaute Familien-Suite mit eigenem Pool, Grillecke und Panoramafenstern, die einen traumhaften Ausblick auf das Tal der Naturreservats bieten. Wir wurden in Zimmer Nummer 4 untergebracht und waren überwältigt von der Aussicht von unserem privaten Deck auf das Reservat und der Einrichtung im historischen Siedler-Stil. Die Lodge ist teilweise mit Solaranlagen ausgestattet und verzichtet der Umwelt zuliebe auf Klimaanlagen, Fernseher und Minibars – doch das angenehme Klima und die Aussicht machten es uns leicht, auf diese Luxusgüter zu verzichten.

Nach einem typisch englischen Nachmittagstee auf der Terrasse der Lounge mit leckeren, selbstgebackenen „scones“ (englisches Gebäck) mit frischer Sahne und Marmelade, gingen wir mit Cheryl, Ranger Mike und den Hunden auf eine Wanderung. Auf dem Reservat leben 30 Nashörner, Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten, von denen wir einige auf unserer Wanderung beobachten konnten.

Bei einem Drink am Feuer der Boma und einem leckeren 3-Gänge Abendessen genossen wir die Ruhe und lauschten den Geräuschen des Busches und den Schreien der Schakale, die jeden Abend so ihr Revier markieren. Nach dem Frühstück am Dienstagmorgen fuhren wir ca. 40 Minuten in nordöstliche Richtung am Woodstock Damm entlang des uThukela Fluss, zum Hang des nördlichen Drakensberg . Dort liegt der Royal Natal Naturpark, der ein Paradies für Wanderer und Campingfreunde ist. Am Parkplatz wurden wir schon von den wild lebenden Pavianen begrüßt, von denen man aber möglichst Abstand halten sollte – wie sich später noch herausstellt. Nach einem kurzen Fußweg gelangten wir zu den Cascades – einen kleinen  Wasserfall der durch die felsige Landschaft den Berg hinuter läuft und hier einen großen Felsenpool füllt. Ein wunderschönes Naturerlebnis! Hier verbrachten wir den Tag in der Sonne und schwammen im klaren Wasser. Unser Lunchpaket, das wir von der Lodge bekommen haben, mussten wir unfreiwillige mit einem Pavian teilen, der sich heimlich aus dem Gebüsch anschlich.

An unserem letzten Tag im Busch von Kwazulu Natal hatten wir die Auswahl zwischen Wanderungen auf dem Drakensberg – hier fließt übrigens Tugela Falls, der höchste Wasserfall Afrikas – Reiten, einer Mountainbike-Tour, einem Flug mit dem Heißluftballon, Vogelbeobachtungen und vielen anderen Aktivitäten. Wir entschieden uns für eine Battlefields-Tour im Spionkop Reservat und fuhren mit Simon und Mike an den Ort, an dem in 1899 der Krieg zwischen den Engländern und den Buren statt fand. Simon erklärte uns während der 4 stündigen Tour die historischen Ereignisse, dem Anglo-Zulu Krieg und dem Sieg der Buren gegen die Briten, deren taktische Fehler bei dem Kampf am Spionkop Berg die Geschichte beinflussten. Obwohl es sich um längst vergangene Ereignisse handelt, wird man von Simon mitgerissen, der Gäste den historischen Tag des Kampfes um Spionkop hautnah miterleben lässt.

Am Mittwoch traten wir leider schon die Rückreise an. Nach einem Abendessen in dem schönen Küstenort Umdloti fuhren wir zum Flughafen in Durban und flogen zurück nach Kapstadt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Lidiko Lodge und der Three Tree Hills Lodge! Wenn auch Sie eine maßgeschneiderte Selbstfahrerreise im südlichen Afrika planen, kontaktieren Sie uns!


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Reisebericht 1. Teil: Kwazulu Natal – Safari und Geschichte


Das subtropische Kwazulu Natal an der Ostküste Südafrikas bietet eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten wie kaum eine andere Provinz des Landes. Das feucht-warme Klima und der warme Indische Ozean machen die Küstenabschnitte von der Südküste bis nach Mosambik zur traumhaften Stranddestinationen.

Wanderer und Naturfreunde kommen im Hochland des uKhahlamba-Drakensberg auf ihre Kosten. Wer sich für die Kolonialgeschichte und Kultur interessiert, sollte die Battlefields und die einheimischen Zulus in den Dörfern besuchen. Die vielen Wild- und Naturreservate in der Region bieten einzigartige Safari- Erlebnisse. Besonders für Gäste, die nicht zum ersten Mal in Südafrika sind, bietet Kwazulu Natal eine neue Erfahrung!

Meine Kollegin Silke Grüner und ich hatten das Glück, zwei Lodges in Kwazulu Natal besuchen zu dürfen. Wir beschlossen unsere Wahlheimat Kapstadt für 5 Tage zu verlassen und flogen nach Durban. In 2 Stunden erreichten wir den King Shaka Flughafen und wurden von Sonnenschein und der für Durban typisch hohen Luftfeuchtigkeit begrüßt. Wir nahmen unseren Mietwagen an und machten uns auf den Weg nach St. Lucia.

St. Lucia ist ein beliebter Ferienort direkt am iSimangaliso Wetland Park (früher Greater St. Lucia Wetland Park). Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune auf einer schmalen Landzunge. Weitläufige Strände, warmes Meerwasser, herrlich bewachsene Sanddünen, Flusspferde, Krokodile, die artenreiche Vogelwelt, die Schildkröten (Saison von November bis Januar) und die  Angelmöglichkeiten ziehen Touristen und Einheimische in das schöne Küstengebiet.

Silke und ich waren bereits vor ein paar Jahren in St. Lucia und wir waren positiv überrascht, wie sich der kleine Ort entwickelt hat. Wir hatten bereits bei unserem letzten Besuch eine spannende Boots-Tour auf der Mündung unternommen, bei der man die Flusspferde und Krokodile aus nächster Nähe beobachten kann. Auch im ca. 60 Minuten entfernt gelegenen Hluhluwe-Imfolozi Park sind wir auf Pirschfahrt gewesen und nahmen uns deshalb für unseren Aufenthalt die Erkundung des iSimangaliso Wetland Park vor.

Unsere Unterkunft für die ersten 2 Nächte war die Lidiko Lodge. Ein 4 Sterne B&B direkt an der ruhigen Hauptstraße in St. Lucia. Die 16 großzügigen, klimatisierten En-suite Gartenzimmer sind um den Swimming Pool in einem gepflegten, blühenden Garten gelegen. Die Einrichtung der Lodge ist eine Kombination aus modernen Möbeln und afrikanischer Deko-Elementen.

Am Sonntag war es etwas winding und bewölkt, darum entschieden wir uns gegen einen Schnorchelausflug und starteten eine Tour mit unserem Mietwagen in den iSimangaliso Park. Er ist in 5 Ökosysteme unterteilt, die aber sichtbar ineinanderfließen, was den Park einzigartig macht. Der Park befindet sich auf der südlichen Verlängerung der östlichen afrikanischen Küstenlinie und wird durch die Gewässer des westlichen Indischen Ozeans erwärmt. Hier gibt es zahlreiche tropische Riffe, die das ganze Jahr von hunderten Fischarten, Schildkröten, Delfinen bevölkert sind und von den Walen durchkreuzt werden, die sich alljährlich (Juni – November) auf den Weg nach Süden begeben.

iSimangaliso eignet sich hervorragend für Selbstfahrer. Eine geteerte Straße führt über ca. 35 km zum Strand nach Cape Vidal, von der rechts und links kleine “loops” – Schotterwege – abgehen, die später wieder auf die geteerte Straße zurückführen. Hier kann man große und kleine Säugetiere und Reptilien in dem Überschwemmungsgebiet beobachten. Nach ungefähr 10 km, die wir auf der Straße zurückgelegt hatten, wurden wir von einem Leoparden überrascht! Damit hatten wir um diese Tageszeit gar nicht gerechnet – doch die ausgewachsene Raubkatze lief seelenruhig die Straße entlang, um ihr Revier zu markieren. Wir fuhren langsam heran, bevor der Leopard uns entdeckte und dann in der hohe Graslandschaft verschwand. Wir konnten unser Glück kaum fassen – eine Begegnung, die der Höhepunkt unserer Tierbeobachtungen an diesem Tag war. Am Cape Vidal angekommen, verbrachten wir ein paar Stunden am wunderschönen, endlosen Strand und genossen dass warme Wasser des Indischen Ozeans. Eine willkommene Abwechslung zum kalten Atlantischen Ozean, mit dem wir in Kapstadt Vorlieb nehmen müssen.

Wir ließen den Tag bei Albertos, einem kleinen italienischen Restaurant in St. Lucia, beim leckeren Abendessen ausklingen und bereiteten uns auf die 5 stündige Autofahrt in die Midlands im Landesinneren am nächsten Tag vor…


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Deutschland auf dem Weg zum WM-Titel?


Nach dem atemberaubenden Sieg am Samtag gegen die argentinische Nationalmanschaft (4:0) in Kapstadt hofft ganz Deutschland nun auf den WM Titel. Sollte tatsächlich der Titel für Deutschland greifbarer sein als vor der Weltmeisterschaft prognostiziert?

Klose verwandelt sein zweites Tor gegen Argentinien

Am Mittwoch steht Deutschland im Halbfinale dann gegen Spanien. Das Spiel wird im Moses Mabhida Stadion in Durban ausgetragen und ist derzeit ausverkauft. Nach dem Handspiel-Gelb ist Thomas Müller nicht mit im Team – dennoch ist sich Joachim Löw sicher, dass das deutsche Team die richtige Taktik für den Sieg hat:

„Die Planung, wie wir bei der WM spielen wollen, läuft seit der Auslosung am 4. Dezember intensiv. Unsere Einschätzung war klar: Weltmeister können wir nur werden, wenn wir offensiv Fußball spielen und damit andere vor Probleme stellen. So wie Italien 2006 den Titel geholt hat, geht das heute nicht mehr: Defensiv, nur auf ein entscheidendes Tor aus. So kann man nicht mehr weit kommen. Wir haben vor der WM ein Drehbuch erstellt, bis zum Finale.“

Wie tippen Sie? Hat Deutschland eine Chance auf den Titel? Geben Sie Ihren Ihren Kommentar ab!


Angela Merkel feiert den deutschen Sieg -  neben Ihr Jacob Zuma, Südafrikas Präsident


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